In dieser Folge spricht ORF-Moderator Patrick Budgen anlässlich des "Cancer Survivor Day" mit Moderatorin Birgit Fenderl und Lilly-Österreich-Geschäftsführer Mario Haller über seine Hodgkin-Lymphom-Diagnose mit 36 Jahren, den mühsamen Weg zur richtigen Diagnose und seine intensive Chemotherapiezeit während der frühen Corona-Pandemie. Er schildert, wie Hypochondrie und Hartnäckigkeit ihm sprichwörtlich das Leben gerettet haben, welche Rolle empathische Ärzt:innen, moderne Begleitmedikationen und sein eigener Optimismus gespielt haben. Gleichzeitig reflektiert er den „Wirkstoff Mensch“: innere Stärke, veränderte Lebensprioritäten und den offenen Umgang mit Krebs als Beitrag zum Enttabuisieren der Krankheit.
ORF-Moderator Patrick Budgen schildert im Gespräch mit Moderatorin Birgit Fenderl und Lilly-Österreich-Geschäftsführer Mario Haller anlässlich des "Cancer Survivor Day" seinen langen Weg zur Diagnose Hodgkin-Lymphom, in dem er trotz zahlreicher Untersuchungen zunächst immer wieder als „pumperlg'sund“ nach Hause geschickt wurde – bis in der Klinik Favoriten ein weit fortgeschrittenes Lymphom entdeckt wurde. Er beschreibt den Schock des Diagnosegesprächs und die Bedeutung jedes Wortes („Sterben ist momentan kein Thema“). Besonders prägend waren für ihn die Behandlung während der frühen Corona-Pandemie mit Isolation ohne Besuch, das Schreiben eines Tagebuchs, das später zu einem Buch wurde, und Rückmeldungen von Betroffenen, denen seine Geschichte Mut macht. Er betont, wie sehr Hartnäckigkeit und Vertrauen ins eigene Körpergefühl ihm laut Ärzten das Leben gerettet haben, und wie die Erfahrung ihn weniger hypochondrisch, dafür direkter, bewusster und dankbarer für Arbeit und Alltag werden ließ.
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